Blick in das „Schüler Home Office“

Seit 2,5 Wochen sind unsere Schulen geschlossen. Seit 2,5 Wochen übernehmen Sie, liebe Eltern, die Betreuung Ihrer Kinder zuhause, kümmern sich um die Versorgung Ihrer Kinder während der eigentlichen Schulzeit und helfen uns Lehrern, die Unterrichtsversorgung aufrecht zu halten.

Hierfür wollen wir uns bei Ihnen bedanken. Bedanken, dass wir eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule haben, dass wir unsere Schüler weiterhin versorgen können und uns in einem stetigen Austausch befinden. Trotz der schwierigen Zeiten voller Ungewissheiten, die auch vor der Schule keinen Halt machen, wollen wir unseren Schülern ein Stück Realität  bieten, indem wir versuchen, einen einigermaßen strukturierten Tagesablauf zu gewährleisten und sie nicht in die „Corona-Ferien“ fallen zu lassen. Dies ist in der derzeitigen Lage wichtig, da auch Schüler mit der derzeitigen Situation konfrontiert sind, ihr normales Leben derzeit einen Stillstand hat. Freizeit mit den Freunden, einfach mal in der Stadt chillen oder gemeinsam Zeit verbringen – all dies ist für sie - und für uns - derzeit nicht möglich.

Trotzdem erhalten wir täglich positive Rückmeldungen und bearbeitete Aufgaben unserer Schüler, helfen bei Fragen oder unterhalten uns einfach kurz über ihren Alltag.

Um nicht nur Statements von Schulleitungen und Lehrern, die sich zur Umsetzung des derzeitigen „Unterrichts zuhause“ äußern, zu hören, sollen auch unsere Schüler zu Wort kommen.

Aus diesem Anlass können Sie im Folgenden Statements unserer Schüler lesen, die aus ihrem Alltag berichten und damit einen Einblick in ihr „Home Office“ geben.

Schülerimpressionen

1. Beitrag

„Da unsere Schule geschlossen ist, müssen wir uns zuhause weiterbilden. Wir haben genug Aufgaben bekommen, die wir bearbeiten können.

Von zuhause aus können wir uns (per Mail oder telefonisch) an unsere Lehrer wenden, falls wir ein paar Fragen haben.

Unsere Lehrer schauen auch nach, ob wir die Aufgaben erledigen. Dabei laden wir unsere Aufgaben an bestimmten Tagen auf die schuleigene Cloud.

 

Ich würde lieber wieder in der Schule lernen. Trotzdem ist es gut, wie wir derzeit versorgt sind und lernen und arbeiten können.“

 

2. Beitrag

Unterricht ohne Schule

„Es ist natürlich ungewohnt, zuhause an so vielen Fächern zu arbeiten – als hätte man Unterricht. Allerdings finde ich es sehr gut, denn durch die Cloud haben wir einen guten Überblick, können unser Material ausdrucken und verstehen durch z.B. Erklärvideos.

Wir können uns unsere Zeit selbst einteilen, aber lassen die Dinge nicht schleifen, da wir Abgabetermine haben.

Über den Gruppen-E-Mail-Chat können wir immer nachfragen, was es uns noch einfacher macht.“

 

3. Beitrag

„Hallo liebe interessierte Leser/innen,

 

ich bin eine Schülerin der Klasse 9a und möchte Ihnen einen Eindruck über den Unterricht zuhause geben.

Bei diesem Thema gibt es viele Vor- und Nachteile.

Ein Vorteil ist natürlich, dass man ausschlafen kann. Doch bei mir ist es so, dass ich, wenn ich ausschlafe, nicht mehr so produktiv an diesem Tag bin. Außerdem hatte ich anfangs noch keine Struktur, die ich während der Schulzeit habe.

Ein weiteres Problem stellen Aufgaben dar, die man nicht versteht. Aber da will ich mich bei unserer Klassenlehrerin bedanken, da sie uns bei solchen Problemen weiterhilft.

An sich ist es am Ende doch cool, wenn man die Aufgaben erledigt und abgeschickt hat – dann ist man erleichtert.

Meiner Ansicht nach könnte ich so weiter lernen. Allerdings nicht über einen größeren Zeitraum.

 

Schönen Tag noch.

Bleibt gesund!“

 

4. Beitrag

„Liebe Leser/innen,

 

Da wir wegen des Corona-Virus mehrere Wochen nicht mehr in die Schule können, müssen wir einige Schulaufgaben zuhause erledigen.

Deshalb würde ich euch gerne einen Einblick über den Unterricht zuhause geben.

Wie gestalte ich meinen Tag?

Jeden Tag zuhause bleiben, kann schon mal sehr langweilig werden, deshalb versuche ich, mir den ganzen Schulstoff immer über den Tag zu verteilen, damit ich immer etwas zu tun habe.

Wenn ich doch noch etwas Zeit habe, versuche ich produktiv zu sein:

Zum Beispiel recherchiere ich für meine Präsentationen oder mache mir Gedanken über die Projektprüfung, die ansteht.

Komme ich mit den Aufgaben zurecht?

Ja, vieles ist sehr verständlich formuliert. Wenn es dann doch Fragen gibt, können wir uns jeder Zeit an unsere Lehrerin wenden.

Durch die Webseite OwnCloud kriegen wir immer wieder neue Aufgaben, Pläne und Lösungen zum Korrigieren."

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